Vollversammlung beschließt Senkung der Mitgliedsbeiträge
Die IHK Berlin senkt mit sofortiger Wirkung die Beiträge für ihre rund 260.000 Mitgliedsunternehmen. Von der Vollversammlung wurde am 8. Januar eine Absenkung des Umlagesatzes um 13,3 Prozent beschlossen. Diese Beitragssenkung ist die höchste in der Geschichte der IHK Berlin. Allein dadurch werden die Unternehmen in diesem Jahr um etwa 2,5 Millionen Euro entlastet.

Mit dem Beschluss der Vollversammlung sinkt der Umlagesatz um 13,3 Prozent. | Foto: Michael Brunner
„Die IHK Berlin geht diesen Weg, obwohl sie durch die Wirtschafts- und Finanzkrise in diesem Jahr ohnehin Mindereinnahmen von 4,5 Millionen Euro verkraften muss“, betonte IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer. Zugleich verstehe die IHK diesen Schritt als ein Signal an die Landespolitik. „In der jetzigen Zeit braucht die Wirtschaft reale Unterstützung, insbesondere durch eine Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes in Berlin“, so Schweitzer. Damit würden einerseits Unternehmen finanziell entlastet und andererseits Anreize zur Ansiedlung neuer Unternehmen sowie zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Berlin geboten.
Zugleich wies Schweitzer darauf hin, dass die Beitragssenkung nur angesichts einer äußerst effizienten Arbeit seitens der IHK Berlin möglich sei. Bereits seit Jahren gelte das Prinzip der strengen Haushaltsdisziplin und Sparsamkeit. Konsequenz: Auf einen Mitarbeiter der IHK Berlin kommen durchschnittlich 1.300 Unternehmen, so viele wie in keiner anderen IHK in Deutschland.

© IHK Berlin